Bereich der Psychotherapie

Eine positive Entwicklung durch Hilfe bei der Selbstfindung unterstützen.

Eine Krisenphase kann den Wunsch nach einer Veränderung auslösen, die sich mit professioneller Hilfe positiv entwickeln und zu mehr Wohlbefinden führen kann. Die Psychotherapie begleitet diese Entwicklung und ergründet durch urteilsfreies Zuhören und gezieltes Nachfragen gemeinsam mit der hilfesuchenden Person ihre persönliche Geschichte, aktuelle Probleme und in der Vergangenheit erlebtes Leiden. Die Urteilsfreiheit erlaubt hierbei, die Emotionen frei zu ergründen und langsam das Verstehen der eigenen Grundthemen des Lebens zu fördern. Auf diese Weise gelingt es der Person ihre Emotionen besser zu regulieren und dadurch den Umgang mit den Mitmenschen und Alltagsproblemen zu verbessern.

Die von mir vorgeschlagene Psychotherapie folgt der post-rationalistischen konstruktivistischen relationalen kognitiven Orientierung, die auf Vittorio Guidano zurückgeht.

Die Gespräche finden im Allgemeinen wöchentlich statt. Ich biete Gespräche auch online an.

„Durch die Psychotherapie fühlt die Person, dass sie zum Leben zurückkehrt“

Wem hilft eine Psychotherapie?
Jeder Person die sich in einer Krisenphase fühlt und Schwierigkeiten hat, diese alleine zu überwinden.

THERAPIE FÜR ERWACHSENE
Zielgruppe sind Menschen, die an dem Punkt angekommen sind, an dem sie feststellen: ich muss einen Neuanfang finden. Diese Personen können unter Angstzuständen, Phobien, depressiver Verstimmung, Essstörungen, zwanghaften Riten oder anderen Symptomen in verschiedenen Lebensbereichen leiden: bei der Arbeit, in wichtigen Beziehungen, in der Familie. Es ist nicht wichtig, ob die Krise mit einem Ereignis in jüngster Vergangenheit zusammenhängt oder ob sie sich im Laufe der Zeit langsam entwickelt hat.

THERAPIE FÜR JUGENDLICHE
Die Adoleszenz ist eine besonders heikle und oft schmerzhafte Phase des Übergangs zum Erwachsenwerden und der Ablösung von den Eltern. Wenn die jugendliche Person diese Phase mit Schwierigkeiten und Isolation in der Familie, in der Schule und unter Freunden erlebt, kann sie durch Psychotherapie unterstützt werden.

PAARTHERAPIE
Wie einzelne Menschen entwickeln sich auch Paare weiter. Manchmal können die Partner auf diesem Weg unterschiedliche Richtungen einschlagen. Wenn es kein Verständnis und keine Kommunikation mehr gibt und die Partner sich wieder näherkommen möchten oder es ihnen im Gegenteil nicht gelingt sich zu trennen, ist es Zeit eine Paartherapie zu beginnen.

UNTERSTÜETZUNG DER ELTERN
FElternschaft ist die schwierigste Aufgabe der Welt. Alleinstehende Elternteile oder Paare, die den Eindruck haben, dass ihnen mit ihren Kindern die Kräfte und Möglichkeiten ausgehen, können von einer Unterstützung der Elternschaft profitieren.

Post-rationalistische Konstruktivistische Relationale Kognitive Psychotherapie
Diese Orientierung der Psychotherapie (Vittorio Guidano) geht davon aus, dass jeder Mensch eine eigene Interpretation der Welt verinnerlicht. Dies ist das Ergebnis eines Lernprozesses, der bereits in der der frühkindlichen emotionalen Interaktion mit den Bezugspersonen beginnt und von der Qualität dieser Beziehung geprägt wird. Emotionen bringen unsere Lebensthemen hervor, sie beeinflussen unsere Gedanken und Handlungen, meistens ohne, dass wir uns dessen bewusst sind. Aus diesem Grund bezieht die konstruktivistische Psychotherapie nicht nur Handlungen und Gedanken, sondern vor allem Emotionen in die Arbeit ein. Während der Gespräche baut der Therapeut eine Beziehung auf, die durch Urteilsfreiheit gekennzeichnet ist und die hilfesuchende Person dabei unterstützt, ihre Emotionen frei zu erkunden. Durch das neu erlangte Wissen über die eigenen Emotionen bereichert und verfeinert die Person allmählich ihre Selbstwahrnehmung und erlernt die Deutung ihrer eigenen Welt mit ihren Überzeugungen und Erwartungen an sich selbst und die Mitmenschen. Dieses neue Bewusstsein zeigt der Person auf, dass ihre Welt sehr persönlich und nicht allgemeingültig gestaltet ist. Andere Personen interpretieren dasselbe Ereignis oft völlig anders. Diese Erkenntnis erlaubt eine gewisse Distanz zu übermäßigen eignen Emotionen und immer wiederkehrenden Lebensthemen zu erlangen. Gleichzeitig entdeckt die Person neue breitgefächerte Emotionen an sich kennen, die vorher unter den dominanten Emotionsmustern versteckt waren. Die Person nimmt so neue Charakterzüge -auch unerwünschte- an sich wahr und lernt sich als Ganzes zu akzeptieren. Um dies zu erreichen werden im Gespräch frühkindlich erlernte Emotionsmuster erforscht.  Oft kann durch das neu erlangte Verständnis für die persönliche Bedeutung dieser Erfahrungen die Kindheit und Jugend reinterpretiert werden indem semantische und episodische Erinnerungen verglichen werden und dadurch in neuem Licht erscheinen.  Die neue Selbstwahrnehmung ermöglicht es, sich selbst und andere mit allen Schattierungen besser zu akzeptieren und mit den eigenen Emotionen und Lebensproblemen leichter umzugehen.
Der konstruktivistische relationale Therapeut
Möchte die Person die ihn aufsucht in einem positiven Entwicklungsprozess unterstützen.  Dabei stellt er in den Gesprächen eine urteilsfreihe Beziehung her, die der hilfesuchenden Person erlaubt Gefühle frei zu erkunden und nach und nach neue emotionale Muster auszuprobieren. Oft führt dies dazu, dass neue oft unerwartete Seiten der Persönlichkeit bewusst werden. Der Therapeut möchte hierbei nicht der Experte der hilfesuchenden Person sein. Der Experte ist die Person selbst, nur sie kann wissen, was in ihr vorgeht. Der Therapeut gibt keine Ratschläge und versucht nicht die Gedanken oder Gefühle der Person zu beeinflussen, sondern möchte den Vorgang der Erforschung emotionaler Bewusstseinsnahme empathisch unterstützen. Ein Vertrauensverhältnis ist dafür eine unabdingbare Basis. Bei fortgeschrittener Therapie werden die Wurzeln emotionaler Muster der Kindheit zusammen erforscht und der Therapeut ermutigt die Person eventuelle neue Blickwinkel einzunehmen. Gegen Ende der Therapie wird die Person vom Therapeuten ermutigt, neue Verhaltensmuster, die aus der veränderten Selbstwahrnehmung hervorgehen auch außerhalb der geschützten Umgebung der Gespräche zu versuchen.